Interview: Seramikku
Ida Holm und Mads Taiki Pedersen, die Gründer von Seramikku, verbinden skandinavischen Minimalismus mit japanischer Tradition. Nach Jahren harter Arbeit für das Vertrauen japanischer Lieferanten setzen sie auch bei pensopay seit 2019 auf starke Partnerschaft. Erfahren Sie hier, wie sie durch laufendes Sparring und flexible Konditionen ihr internationales Wachstum sichern.
Indhold
- Der Erfolg von Seramikku basiert auf einer idealen Partnerschaft
- Warum der Weg über E-Commerce vorteilhaft ist
- Fokus auf digitale Sinnlichkeit: So verkauft man physische Produkte online
- Vom E-Commerce zu zwei Läden in den gemütlichsten Straßen von Aarhus
- Qualität und Authentizität: Erfolg braucht langfristige Lieferantenbeziehungen
- pensopay: Der Schlüssel zu einer einfachen Zahlungslösung mit Support
- Die Zukunft: Mehr Europa und eigene Designs
- Rat an andere Gründer: Fokus auf Qualität statt Schnelligkeit
Der Erfolg von Seramikku basiert auf einer idealen Partnerschaft
Ida ist mit ihrem Design-Hintergrund der kreative Kopf und hat ein scharfes Auge für künstlerische Ausdrücke. Mads, der Halbjapaner ist und an der CBS studiert hat, hat die essenziellen Kontakte zur Interior-Branche in Japan geknüpft. Diese Kombination sichert die authentische Qualität des Sortiments und macht ihren Mix zu einer starken, ästhetischen Marke. Falls Ihnen Ida und Mads bekannt vorkommen: Sie sind in Dänemark auch durch ihre Teilnahme an der TV-Sendung Nybyggerne bekannt.
Warum der Weg über E-Commerce vorteilhaft ist
Nach dem Studium entschieden sich Ida und Mads, ihr Geschäft als reinen Webshop zu starten. So konnten sie die Startkosten niedrig halten und gleichzeitig vom ersten Tag an die Reichweite maximieren.
„Wir haben uns anfangs für einen Webshop entschieden, weil es günstiger und einfacher in Bezug auf die Gründungskosten war. Es bot uns zudem die Möglichkeit, einen breiteren – auch internationalen – Markt zu erreichen, ohne die Verpflichtungen, die ein physisches Geschäft mit sich bringt“, sagt Mads Pedersen, Seramikku.
Fokus auf digitale Sinnlichkeit: So verkauft man physische Produkte online
Für ein E-Commerce-Unternehmen, das Design und Interior verkauft, liegt die größte Herausforderung darin, Sinnlichkeit und Qualität digital zu vermitteln. Wie bringt man den Kunden dazu, die Haptik von Keramik oder Stoff durch einen Bildschirm zu spüren? Mads erklärt, dass Seramikku dies löst, indem sie hohe Standards für die Präsentation setzen und viel Wert auf einzigartige Bilder und detaillierte Produktbeschreibungen legen:
- Professionelle Bildqualität: Seramikku macht eigene, professionelle Fotos in ihrem eigenen ästhetischen Umfeld. Sie verzichten auf Standard-Herstellerbilder, um sich abzuheben und die Beschaffenheit der Produkte besser zu vermitteln.
- Inszenierung: Die Produkte werden im Seramikku-Universum inszeniert, um Details hervorzuheben und sich von den Standardfotos der Lieferanten zu unterscheiden.
- Detaillierte Beschreibungen: Alle Produkte werden in Höhe, Breite, Volumen und Kapazität genau vermessen. Dies minimiert Unsicherheiten beim Online-Kauf und senkt die Retourenquote.
Vom E-Commerce zu zwei Läden in den gemütlichsten Straßen von Aarhus
Obwohl der Webshop ein großer Erfolg ist, stieß Seramikku schnell an eine natürliche Grenze. Für eine Marke, bei der es um Qualität und haptische Erlebnisse geht, wurde die Distanz zu den Kunden zur Herausforderung. Mads erklärt, dass der Wunsch der Kunden, die Produkte zu berühren, zu sehen und selbst zu kombinieren, zu groß wurde, um ihn zu ignorieren.
„Mit dem Webshop lief es sehr gut, aber wenn man sich nur darauf konzentriert, ist es eine sehr einseitige Kommunikation. Wir haben viele Waren verschickt, bekamen aber wenig direkte Resonanz. Das hat uns gereizt – den Kunden in die Augen zu schauen, mit ihnen zu sprechen, Feedback zu erhalten und ihnen beim Kombinieren der Produkte zu helfen. Wir wollten einen Laden schaffen, der primär als Showroom fungiert. Die Räumlichkeiten im Latinerkvarteret in Aarhus waren perfekt, da wir in den gemütlichen kleinen Gassen sein wollten, die so gut zu unserem einzigartigen Geschäft passen“, so Mads Pedersen, Seramikku.
Die physischen Läden sind an sich nachhaltig. Die wahre Stärke liegt jedoch darin, dass sich beide Kanäle gegenseitig Traffic und Verkäufe zuspielen und so die Omnichannel-Strategie von Seramikku unterstützen: "Wir können auf keines von beiden verzichten – weder auf den Webshop noch auf den Laden“ Mads Pedersen, Seramikku.
Qualität und Authentizität: Erfolg braucht langfristige Lieferantenbeziehungen
Der hohe Standard von Seramikku wird durch einen einzigartigen und zeitintensiven Ansatz bei ihren japanischen Lieferanten gesichert: den Aufbau langfristiger Beziehungen auf Vertrauensbasis.
"Wir könnten problemlos Dinge kaufen, die noch viel authentischer japanisch sind, aber die Waren müssen auch eine ästhetische und funktionale Berechtigung für den skandinavischen Markt haben. Sonst würden wir die japanische Kultur ja nur eins zu eins kopieren“, sagt Mads Pedersen.
In der japanischen Geschäftskultur ist es entscheidend, eine starke Zusammenarbeit über lange Zeit aufzubauen. Mads betont, dass der Start Zeit braucht, da man sich über längere Zeiträume gegenseitig kennenlernen muss. Ist das Vertrauen erst einmal da, entstehen einzigartige Möglichkeiten - zum Beispiel hat Seramikku eigene Messer entwickelt und die Lieferanten dazu gebracht, die Waren speziell für den E-Commerce-Versand zu verpacken.
pensopay: Der Schlüssel zu einer einfachen Zahlungslösung mit Support
Mads betont, dass die Wahl der Zahlungslösung vom ersten Tag an entscheidend war, da er als neuer Webshop-Besitzer Sicherheit und starken Support suchte. Mads entschied sich für pensopay und ist seit ihrem ersten Shopify-Shop im Jahr 2019 Kunde. Die Gesamtlösung und das laufende Sparring – einschließlich Preisanpassungen bei steigendem Volumen – waren entscheidend, damit sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren konnten.
"Ich musste eine Zahlungslösung finden, und am liebsten sollte sie dänisch sein und einen guten Support bieten, da wir zuvor noch nie einen Webshop erstellt hatten. Seit unserem Start im Jahr 2019 haben wir [mit pensopay] immer die gleiche Erfahrung gemacht: Man bekommt sofort eine Antwort, und es ist immer wirklich serviceorientiert. Das war extrem wichtig für uns. Zudem ist es toll, dass Acquiring und Gateway bei euch an einem Ort gebündelt sind."
Mads fügt hinzu, dass die Gesamtlösung und das laufende Sparring - einschließlich Preisanpassungen im Einklang mit dem steigenden Volumen von Seramikku - entscheidend dafür waren, dass sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren konnten.
Die Zukunft: Mehr Europa und eigene Designs
Obwohl Seramikku in den physischen Läden floriert, liegen die Zukunftspläne darin, das internationale Publikum in Europa (Norwegen, Schweden, Niederlande) stärker anzusprechen.
"Wir glauben, dass das Konzept in vielen europäischen Ländern funktioniert. Momentan finden uns die Leute eher zufällig über Pinterest oder bei Reisen nach Aarhus, aber wir werden uns verstärkt online auf Europa konzentrieren“, erklärt Mads.
Darüber hinaus träumt Seramikku davon, das Sortiment um selbst entworfene und produzierte Produkte zu erweitern - wie etwa Pinnwände und Kunstdrucke - um das Angebot zu vergrößern und die Marke weiter zu stärken.
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Rat an andere Gründer: Fokus auf Qualität statt Schnelligkeit
Mads’ Rat an andere Gründer ist klar: Leidenschaft und Kontrolle sind wichtiger als Schnelligkeit.
"Das Wichtigste ist, ein Konzept und Produkte zu finden, für die man wirklich brennt. Bei Null anzufangen ist extrem harte Arbeit, besonders in den ersten Jahren, und wenn man nicht dafür brennt, läuft man Gefahr auszubrennen," sagt Mads Pedersen, Seramikku.
Es kann verlockend sein, auf schnelle Lösungen zu setzen. Doch für Seramikku war es wichtig, die Dinge in einem Tempo anzugehen, bei dem sie stets die Qualität und die Kontrolle über die Produkte gewährleisten konnten.
"Wenn man mit Designprodukten arbeitet, braucht es Zeit, um die Qualität zu sichern. Eine zu schnelle Expansion kann das Konzept und die Leidenschaft für die Arbeit untergraben. Daher ist ein fokussiertes, nachhaltiges Wachstum oft der beste Weg – besonders wenn man das Herzstück des Produkts bewahren möchte," so Mads Pedersen, Seramikku.
Vielen Dank für das Gespräch, Mads. Wir sind sehr stolz darauf, dich und Seramikku als Partner an unserer Seite zu haben.
Viel Erfolg für die Zukunft!
Team pensopay
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