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Mehr im Ausland verkaufen mit den richtigen Zahlungslösungen

Geschrieben von Cecilia | 27.09.2025, 22:00:00

Dänische Onlineshops gehören zu den digitalisiertesten in Europa – dennoch wagt nur ein kleiner Teil den Schritt ins Ausland. Die Verbraucher kaufen bereits grenzüberschreitend ein. Die Frage ist also: Ist Ihr Onlineshop bereit, Kunden außerhalb Dänemarks zu gewinnen? 

Obwohl dänische Onlineshops zu den digitalisiertesten in Europa zählen, riskieren wir ohne eine klare Internationalisierungsstrategie ins Hintertreffen zu geraten. Unser aktueller digitaler Vorsprung ist keine Garantie für die Zukunft, wenn es uns nicht gelingt, ihn in globales Wachstum umzumünzen.

Hier erhalten Sie den Überblick, wie Sie Ihren Onlineshop mit der passenden Zahlungslösung für den globalen Vertrieb rüsten.

 

Warum haben dänische Onlineshops trotz hoher Digitalisierung einen geringen Auslandsumsatz?

Dänische KMU sind in der EU führend bei der Digitalisierung, werden im Ausland jedoch durch Sprachbarrieren, Logistik und fehlende lokale Zahlungslösungen gebremst. Um international Marktanteile zu gewinnen, müssen Shopbetreiber ihren Checkout an die lokalen Verbraucherpräferenzen in den einzelnen Märkten anpassen.

30% des Umsatzes dänischer KMU stammten 2024 aus dem E-Commerce Höchster Wert in Europa

Starke heimische Digitalisierung: Laut Eurostat führen dänische KMU das Feld beim E-Commerce-Umsatz EU-weit an.

Ungenutztes Exportpotenzial: Dennoch setzt nur ein kleiner Teil der dänischen Onlineshops aktiv auf das Ausland.

Allgemeiner EU-Trend: Viele EU-Länder stehen vor der gleichen Herausforderung: hohe lokale Digitalisierung, aber begrenzter internationaler Handel.

Dänemark ähnelst vor allem seinen nordischen Nachbarn, wo der E-Commerce auf dem Heimatmarkt stark ist, sich global aber noch nicht voll entfaltet hat. Die Gründe reichen von Logistik und Sprachbarrieren bis hin zum knallharten Wettbewerb durch internationale Giganten.

Doch ein Faktor wird häufig unterschätzt: die Zahlungsmethoden.

KMU-Anteil am E-Commerce-Umsatz in der EU

Übersicht über den E-Commerce-Anteil am KMU-Umsatz nach Land

Belgien
 
28,8 %
Irland
 
24,2 %
Luxemburg
 
22,6 %
Deutschland
 
20,7 %
Spanien
 
19,5 %
Portugal
 
19,5 %
Italien
 
16,9 %
Frankreich
 
12,3 %

Quelle: Eurostat (via Trading Economics) 

Warum sind lokale Zahlungsmethoden der Schlüssel zu Vertrauen und Konvertierung?

Lokale Zahlungsmethoden schaffen sofortiges Vertrauen in der Checkout-Phase und verhindern, dass ausländische Kunden ihren Warenkorb abbrechen. Wenn Kunden Zahlungslösungen sehen, die sie aus ihrem Heimatland kennen, wird die Reibung im internationalen E-Commerce deutlich reduziert.

Kunden kaufen nicht nur Produkte – sie kaufen Sicherheit. Wenn ein Kunde aus Deutschland, Schweden oder den Niederlanden Ihren Onlineshop besucht, kennt er Ihre Marke vielleicht nicht. Aber er kennt seine bevorzugte Zahlungslösung.

Wenn Sie Klarna in Schweden, iDEAL in den Niederlanden oder Vipps in Norwegen anbieten, senden Sie ein klares Signal: "Wir verstehen dich – und du kannst hier sicher einkaufen." Fehlende lokale Zahlungsmethoden sind einer der Hauptgründe, warum ausländische Kunden den Checkout verlassen, ohne den Kauf abzuschließen.

Welche Zahlungsmethoden sind in Europa am beliebtesten?

Die beliebtesten Zahlungsmethoden in Europa verteilen sich auf Kreditkarten, digitale Wallets, Buy Now Pay Later (BNPL) und starke nationale Alternativen. Die genaue Zusammensetzung hängt direkt vom jeweiligen Markt und der Zielgruppe ab.

  • Kredit- und Debitkarten: Nach wie vor die weitestverbreitete Zahlungsart in der gesamten EU mit hoher Akzeptanz sowohl in physischen Geschäften als auch online.
  • Mobile Wallets: Lösungen wie Apple Pay und Google Pay verzeichnen ein starkes Wachstum, insbesondere bei Nutzern, die mobile Zahlungen bevorzugen.
  • Buy Now, Pay Later (BNPL): Dienste wie Klarna und Anyday gewinnen Marktanteile, vor allem im Mode- und Lifestyle-Segment, wo flexible Zahlungsoptionen gefragt sind.
  • Nationale Zahlungslösungen: Lokale Zahlungsmethoden wie Swish (Schweden), Vipps (Norwegen), MobilePay (Dänemark/Finnland) und iDEAL (Niederlande) genießen hohes Verbrauchervertrauen und halten dominante Marktanteile.

Was muss eine internationale Zahlungslösung leisten können?

Eine internationale Zahlungslösung muss Mehrwährungsfähigkeit (Multi-Currency) unterstützen, einen dynamischen Checkout bieten, lokale Compliance-Vorgaben einhalten und eine stabile Abwicklung gewährleisten. Diese vier Säulen minimieren Reibungsverluste und sorgen für hohe Konversionsraten über Landesgrenzen hinweg.

Bei der Auswahl eines Payment Gateways für den Auslandsvertrieb gibt es vier Anforderungen, die die Lösung erfüllen muss:

Abwicklung von Mehrwährungen (Multi-Currency)

Kunden möchten in ihrer eigenen Währung (DKK, SEK, NOK, EUR, GBP usw.) einkaufen und Preise anzeigen lassen. Ihr Payment Gateway muss in der Lage sein, in mehreren Währungen abzurechnen und auszuzahlen, um teure Umrechnungsgebühren zu vermeiden.

Dynamischer Checkout

Das Zahlungsfenster sollte sich basierend auf der IP-Adresse und der Adresse des Kunden automatisch an Sprache, Land und die relevantesten Zahlungsmethoden anpassen.

Lokale Compliance und Sicherheit

Unterstützung von Starker Kundenauthentifizierung (SCA / 3D Secure) sowie Einhaltung der DSGVO und europäischer Finanzrichtlinien (einschließlich PSD3-Bereitschaft).

Hohe Verfügbarkeit und geringe Reibung (Stabile Abwicklung)

Ein schneller und einfacher Zahlungsablauf, der Kaufabbrüche minimiert und sicherstellt, dass ausländische Kartenzahlungen auch zu Spitzenzeiten reibungslos durchgeführt werden.


Auf welche zukünftigen Zahlungstrends sollte sich Ihr Onlineshop vorbereiten?

Die Zukunft des digitalen Zahlungsverkehrs wird durch Mobile Wallets, Open Banking (PSD3) und KI-basierte Personalisierung des Checkouts geprägt. Onlineshops müssen agil sein, um neue Zahlungstechnologien schnell zu adaptieren und weiterhin hohe Konversionsraten zu sichern.

Der Markt für digitale Zahlungen verändert sich rasch. Die wichtigsten Trends sind:

  • Steigendes Verbrauchervertrauen in digitale Wallets: Angetrieben von Mobile-First-Generationen, die Zahlungen mit einem Klick erwarten.
  • EU-Fokus auf Open Banking und PSD3: Öffnet den Weg für direkte Konto-zu-Konto-Zahlungen und potenziell niedrigere Gebühren für Shopbetreiber.
  • Personalisierter und KI-gesteuerter Checkout: Checkout-Module passen sich automatisch dem Standort des einzelnen Besuchers an und zeigen genau die Zahlungsmethoden an, die der Kunde bevorzugt.

Drei Dinge, die Sie als Onlineshop-Betreiber beachten müssen

Lokale Zahlungsmethoden steigern die Konversion

Vertrauen im Checkout ist der wichtigste Faktor für den internationalen E-Commerce.

Ausfallsicherheit und Karten-Stabilität sind entscheidend

Ausländische Kartenzahlungen erfordern ein Gateway mit hoher Stabilität und starker Leistung bei Spitzenbelastungen.

Je lokaler sich Ihr Checkout anfühlt

desto höher ist Ihre Erfolgsquote auf den Exportmärkten.


Möchten Sie Ihre Zahlungslösung für das Ausland optimieren?

Wenn Sie auf neuen Märkten erfolgreich sein wollen, muss Ihre Zahlungsstrategie genauso lokal sein wie Ihr Marketing. Es geht darum, Hürden im Checkout abzubauen – und gleichzeitig maximale Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit zu signalisieren.

Bei pensopay helfen wir Onlineshops dabei, das Beste aus ihrer Zahlungsstrategie herauszuholen – sowohl auf der Umsatzerzeugungs- als auch auf der Kostenseite. Wir bieten schnelle Auszahlungen, starke Integrationen und transparente Preise.

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Team pensopay