AGB

PensoPays Allgemeine Geschäftsbedingungen für Kartenzahlungen und Zahlungsgateway (PSP).

Allgemeine Bedingungen für die Abrechnung von Kartenzahlungen

Die vorliegenden Allgemeinen Bedingungen gelten für alle Händler, die Kartenzahlungen über Clearhaus/PensoPay entgegennehmen.

  1. Definitionen
Händler Die natürliche oder rechtliche Partei in diesem Vertrag, die mit Clearhaus den Vertrag über die Durchführung von Kartenzahlungen abgeschlossen hat.
Karteninhaber Die Person (Kunde des Händlers), für die die Karte ausgestellt ist.
Karte Zahlungskarte, für die dieser Vertrag abgeschlossen wird, in der Regel Visa oder MasterCard.
Hauptvertrag Dokument, aus dem Preise und sonstige Bedingungen zwischen dem Händler und Clearhaus hervorgehen.
Kartenaussteller Visa und/oder MasterCard.
PSP Payment Service Provider (Acquirer), Unternehmen, das als technisches Bindeglied zwischen Clearhaus und dem Händler fungiert.
  1. Leistungen von Clearhaus

Clearhaus leistet die folgenden Dienstleistungen für den Händler: Bearbeitung von Autorisierungsanfragen, Registrierung und Bearbeitung von Kartenzahlungen, Honorierung von durchgeführten Kartenzahlungen sowie Bearbeitung von Widersprüchen von Kartenausstellern und Karteninhabern. Clearhaus ist von der dänischen Finanzaufsichtsbehörde sowie von VISA und MasterCard zugelassen und steht unter ihrer Aufsicht.

  1. Grundlage des Vertrags

Der Vertrag zwischen dem Händler und Clearhaus besteht aus dem Hauptvertrag, den vorliegenden Allgemeinen Bedingungen für die Abrechnung von Kartenzahlungen, den internationalen Richtlinien von VISA und MasterCard (die jederzeit in der aktuellen Version zu finden sind unter www.clearhaus.com/rules) sowie dem Antrag des Händlers an Clearhaus.

Der Abschluss des Vertrags von Clearhaus mit dem Händler basiert auf einer gründlichen Prüfung der Kreditwürdigkeit. Clearhaus hat daher das Recht, Kreditinformationen über den Händler und seine Eigner einzuholen sowie im Übrigen den Händler dazu aufzufordern, erforderliche Angaben zur Verwendung für die laufende Prüfung der Kundenverhältnisse zu machen.

Clearhaus hat das Recht, im Rahmen der laufenden Prüfung der Kreditwürdigkeit unangemeldet die Räumlichkeiten und Lagerräume des Händlers zu besichtigen. Die Prüfung umfasst die Räumlichkeiten, Server, Daten, Warenlager, Geschäftsabläufe usw. des Händlers. Die Kosten für die Besichtigung hat der Händler zu tragen.
Falls bei den Verhältnissen des Händlers wesentliche Änderungen auftreten, muss Clearhaus hiervon unverzüglich in Kenntnis gesetzt werden. Zu den wesentlichen Verhältnissen gehören unter anderem: Eigner des Händlers, Geschäftsleitung, Aufsichtsrat, Unternehmensnummer, Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Kontonummer, URL, Branche, Geschäftsmodell (darunter neue Geschäftsfelder), größere Änderungen beim Warensortiment sowie die Allgemeinen Geschäfts- und Lieferbedingungen. Wesentliche Änderungen können eine Änderung der Kreditbewertung seitens Clearhaus verursachen.

Clearhaus behält sich das Recht auf Änderung der Vertragsbedingungen des Händlers vor, falls eine Kreditbewertung Anlass hierzu gibt.

Änderungen des Vertrags zwischen Clearhaus und dem Händler müssen in schriftlicher Form erfolgen. Clearhaus kann den Vertrag mit einer Frist von 30 Tagen ändern. Die Frist kann jedoch kürzer sein, falls die Änderung auf Anforderungen seitens der Behörden oder der Kartenunternehmen zurückzuführen ist.

Die Benachrichtigung über die Änderungen erfolgt elektronisch. Der Händler ist an die Änderung gebunden, sofern er nicht innerhalb von 10 Tagen Clearhaus davon unterrichtet, dass er der Änderung nicht zustimmen kann.

  1. Anwendung des Kartensystems

Für das allgemeine Vertrauen in die Kartenzahlungssysteme ist es von entscheidender Bedeutung, dass bei der Verwendung von Karten ein hohes Sicherheitsniveau aufrechterhalten wird.

Der Händler ist dazu verpflichtet, hierzu einen aktiven Beitrag zu leisten. Der Händler muss jederzeit die Standards der Kartenunternehmen für eine sichere Behandlung der Kartendaten (PCI DSS) einhalten. Die Standards werden ständig verbessert und die aktuellen Bestimmungen finden Sie auf www.pcisecuritystandards.org.

Der Händler hat Clearhaus darüber zu unterrichten, welchen PSP er verwendet. Die Verwendung eines PSP enthebt den Händler nicht von seiner Haftung gegenüber Clearhaus und der Händler haftet für Fehler, die der verwendete PSP begeht. Falls der Händler selbst Kartendaten bearbeitet und/oder speichert, muss Clearhaus hierüber unterrichtet werden und der Händler muss seine Geschäftsabläufe in diesem Bereich dokumentieren sowie einen Nachweis für ein bestandenes PCI-Scanning von einem zugelassenen Lieferanten vorweisen.

Dem Händler ist untersagt, Kartendaten mit Dritten – mit Ausnahme von Clearhaus und dem PSP – auszutauschen und an sie zu verkaufen. Vergessene Karten (beim physischen Handel) müssen unverzüglich an Clearhaus geschickt werden.

Der Händler muss jederzeit Sorge dafür tragen, dass relevantes Personal (in der Regel Personal, das sich mit der Entgegennahme von Zahlungen sowie Buchhaltung und Kundenwidersprüchen beschäftigt) jederzeit mit den Bestimmungen für die Verwendung des Kartensystems vertraut ist und darüber laufend orientiert wird. Auf Verlangen von Clearhaus muss das relevante Personal an Schulungen über Kartenzahlung teilnehmen. Die Kosten hierfür hat der Händler zu tragen.

Falls der Verdacht entsteht, dass ein unberechtigter Zugang zu den Systemen des Händlers, die Kartendaten enthalten, aufgetreten ist, oder falls ein solcher festgestellt wurde, muss Clearhaus unverzüglich hiervon in Kenntnis gesetzt werden. Der Händler haftet für Verluste, die in Folge hiervon eintreten, darunter insbesondere für Geldbußen, die Clearhaus in Folge hiervon auferlegt werden.

Im Falle einer Kompromittierung von Kartendaten beauftragt Clearhaus auf Kosten des Händlers eine externe Sicherheitsfirma mit der Untersuchung des Vorfalls und dessen Ursachen und Folgen.

  1. Durchführung von Transaktionen

Die Durchführung einer Transaktion besteht aus einer Autorisierung und einer Zahlung. Die Autorisierung bedeutet, dass der Händler über Clearhaus die Kartenunternehmen zu einer Bestätigung auffordert, dass die Karte gültig ist und dass eine Deckung des gewünschten Betrags auf der Karte des Karteninhabers besteht. Im Falle einer Bestätigung wird der Betrag auf der Karte reserviert und der Händler erhält eine Autorisierungsnummer für die betreffende Transaktion. Die Zahlung wird vorgenommen, indem der Händler Clearhaus dazu auffordert, den reservierten Betrag auf der betreffenden Karte einzuziehen.

Eine Zahlung darf nicht durchgeführt werden, bevor die Ware oder Dienstleistung an den Karteninhaber geliefert oder abgeschickt wurde. Der Händler ist verpflichtet, alle relevanten Typen von VISA und MasterCard Karten entgegenzunehmen.

Bei der Durchführung einer Transaktion müssen die folgenden Angaben an Clearhaus gesendet werden: Kartennummer, Ablaufdatum der Karte, Betrag, Kartenprüfcode. Falls Clearhaus im Hinblick auf die Sicherheit der Kartenzahlungssysteme es als erforderlich ansieht, kann Clearhaus jederzeit die Übermittlung von weiteren Daten über die einzelne Transaktion verlangen.

Nach Durchführung der Transaktion hat der Händler dem Karteninhaber eine Quittung zu übermitteln. Der Händler muss die relevanten Transaktionsdaten mindestens 2 Jahre lang speichern.

  1. Nicht zulässige Transaktionen

Es dürfen nur Transaktionen durchgeführt werden, die laut diesem Vertrag sowie den Bestimmungen der Kartenunternehmen zulässig sind.

Zu Transaktionen, die nicht zulässig sind, zählen unter anderem: Zahlungen, die für Dritte entgegengenommen werden, Zahlungen für Waren/Warengruppen/Branchen (siehe spezielle MCC-Codes), die nicht im Hauptvertrag erwähnt sind, Zahlungen von Verbindlichkeiten (ein Karteninhaber bezahlt für eine früher empfangene Ware), Zahlungen, die den Ruf und die Marke der Kartenunternehmen und/oder von Clearhaus schädigen können, Zahlungen für Verkäufe, die nicht mit den für den Karteninhaber und den Händler geltenden Gesetzen übereinstimmen, sowie Zahlungen für Leistungen, die einen Verstoß gegen das Urheberrecht darstellen können.

Zuwiderhandlungen werden von Clearhaus als groben Verstoß gegen den Vertrag aufgefasst und können zu einer fristlosen Kündigung des Vertrags führen. Eine Zuwiderhandlung kann außerdem dazu führen, dass dem Händler sehr bedeutende Geldbußen von Clearhaus und/oder den Kartenunternehmen auferlegt werden.

  1. Gutschrift

Die Gutschrift einer Transaktion durch den Händler für den Karteninhaber (in der Regel bei der Rückgabe einer gekauften Ware) darf nur durch einen teilweisen oder vollständigen Ausgleich einer zuvor ausgeführten Kartenzahlung erfolgen.

Der Händler muss dieselbe Karte zur Gutschrift verwenden, die für die Durchführung des ursprünglichen Kaufes verwendet wurde, und die Gutschrift darf den Wert der ursprünglichen Transaktion nicht übersteigen.

Die Gutschrift darf ausschließlich über Clearhaus durchgeführt werden, falls die ursprüngliche Transaktion über Clearhaus durchgeführt wurde. Dies bedeutet, dass keine Barbeträge ausgezahlt oder eine Banküberweisung an den Karteninhaber vorgenommen werden darf.

  1. Widersprüche

Ein Karteninhaber darf einer Transaktion gegenüber dem Kartenaussteller widersprechen, der sich wiederum an Clearhaus wendet. Der Grund für einen Widerspruch kann u. a. sein, dass der Karteninhaber die Kenntnis der Transaktion verneint, dass die Zahlung auf andere Weise durchgeführt wurde, dass der Karteninhaber die vereinbarte Ware oder Leistung nicht erhalten hat, dass der Karteninhaber die empfangene Ware zurückgegeben hat oder dass die durchgeführte Zahlung größer war als vereinbart.

Der Händler ist verpflichtet, auf Aufforderung von Clearhaus unverzüglich sämtliche relevanten Nachweise vorzulegen, die sich auf die umstrittene Transaktion beziehen. Falls der Händler sein Recht gegenüber Clearhaus nicht nachweisen kann, kann Clearhaus die Zahlung an den Karteninhaber rückerstatten. Die Entscheidung von Clearhaus ist endgültig und kann nicht gerichtlich angefochten werden.

Der Händler ist verpflichtet, ein hohes Serviceniveau gegenüber dem Karteninhaber zu leisten, so dass Widersprüche vermieden werden. Eine zu hohe Zahl von Widersprüchen kann Geldbußen und Gebühren von den Kartenunternehmen für den Händler und Clearhaus verursachen. Clearhaus verlangt vom Händler stets eine Entschädigung hierfür, da dieser dafür haftet.

Auf Aufforderung von Clearhaus muss der Händler auf eigene Kosten an Schulungen und Programmen im Hinblick auf die Verringerung der Zahl der Widersprüche teilnehmen.

  1. Gebühren

Alle üblicherweise anfallenden Gebühren gehen aus dem Hauptvertrag hervor. Eine vollständige Gebührenübersicht ist zu finden auf clearhaus.com/pricelist.

Alle Gebühren, Geldbußen u. Ä. werden mit den laufenden Auszahlungen von Clearhaus an den Händler verrechnet. Alle Preise und Gebühren sind exkl. MwSt., Abgaben und Steuern angegeben.

Falls der Händler eine Gebühr beim Karteninhaber für eine Transaktion verlangt, muss dies für den Karteninhaber deutlich hervorgehen, bevor dieser die Transaktion genehmigt. Der Händler hat sich über die nationalen und europäischen Vorschriften und Bestimmungen über Transaktionsgebühren für Verbraucher auf dem Laufenden zu halten.

  1. Auszahlungen und Reserven

Die Auszahlung von durchgeführten Zahlungen an den Händler erfolgt regelmäßig, wie im Hauptvertrag angegeben. Die Auszahlung erfolgt abzüglich von Gebühren, Geldbußen, Gutschriften, Widersprüchen und Reserven.

Die Reserven werden im Hauptvertrag festgelegt. Falls eine erneuerte Prüfung der Kreditwürdigkeit Anlass dazu gibt, kann Clearhaus die Reserveberechnung ändern.

Der Händler ist verpflichtet, schnellstmöglich die Auszahlungsberechnungen von Clearhaus mit seiner eigenen Buchhaltung abzugleichen. Widersprüche gegen Clearhaus müssen spätestens 30 Tage nach Ablauf des Monats, in dem die Buchung stattfand, eingereicht werden. Der Händler muss aus eigener Initiative die Kontoauszüge auf clearhaus.com herunterladen.

  1. Kündigung des Vertrags

Der Vertrag zwischen PensoPay und dem Händler tritt unverzüglich bei der Bestellung in Kraft und läuft bis zur Kündigung durch den Händler. Bei der Bestellung erteilt der Händler PensoPay eine Vollmacht für die Zustimmung zu den Standardbedingungen für die Akquisition im Namen des Händlers. Falls die Bedingungen nicht den Standardbedingungen entsprechen, verlangt PensoPay eine elektronische Vollmacht durch den Händler.

Die Standardbedingungen für die Akquisition finden Sie hier.

Der Vertrag kann sowohl von PensoPay als auch vom Händler mit einer Frist von 3 Monaten gekündigt werden. PensoPay kann den Vertrag fristlos aufheben oder Bedingungen des Vertrags ändern, falls ein wiederholter oder grober Verstoß aufgetreten ist, darunter eine nach Auffassung von PensoPay zu hohe Anzahl von Widersprüchen oder Gutschriften.

Der Vertrag kann außerdem fristlos gekündigt werden, falls eine Änderung der Kreditwürdigkeit Anlass hierzu gibt.
Die Kartenunternehmen können nach eigenem Ermessen den Vertrag in Einzelfällen fristlos kündigen.

Die Kartenunternehmen können auf eigene Initiative den Vertrag im Einzelfall fristlos kündigen.

  1. Sonstige Bedingungen

Keine der Parteien ist dazu berechtigt, Angaben über den Vertrag und seinen Inhalt an Dritte weiterzugeben. Clearhaus ist jedoch dazu berechtigt, Angaben über den Vertrag und die Verhältnisse des Händlers an die Kartenunternehmen weiterzugeben.

Der Händler kann gegenüber Clearhaus keine Haftung für Schäden verlangen, darunter für fehlende Umsätze, die auf Systemausfälle und -fehler zurückzuführen sind. Der Händler wird dazu aufgefordert, geeignete Datensicherungssysteme aufrechtzuerhalten.

Clearhaus kann mit für den Händler bindender Wirkung Mitteilungen über ClearInfo versenden, die auf clearhaus.com verfügbar sind.

Streitigkeiten werden vor dem Gericht in Aarhus nach dänischem Recht behandelt.

Allgemeine Bedingungen für Zahlungsgateway

Die Bedingungen gelten ab vom 1. Januar 2015. Die geltenden Preise und die Preisstruktur können jederzeit mit einer Frist von 3 Monaten geändert werden.

  1. Leistung von PensoPay

Die Anmeldung bei PensoPay bietet die Möglichkeit, dass der Händler
Zahlungen über das Internet entgegennehmen kann.

Der Acquirer stimmt dem Zahlungsgateway von PensoPay zu.
Überweisungen zwischen dem Zahlungsgateway von PensoPay und dem Acquirer erfolgen in verschlüsselter Form.

  1. Betriebs- und Öffnungszeiten

PensoPay strebt an, dass die Zahlung über das Internet an 24 Stunden
und an allen Tagen im Jahr erfolgen kann und betreibt dafür strengste Sicherheitsprozeduren.

Die Anbieter von PensoPay für den Zahlungsgateway (PSP) verpflichten sich, jederzeit über eine PCI-Zulassung zu verfügen.

PensoPay haftet nicht für eventuelle Betriebsstörungen, versucht jedoch,
eventuelle Fehler schnellstmöglich zu beheben.

Bei Wartungsarbeiten, technischen Änderungen u. a. ist der PSP von PensoPay dazu berechtigt, den Betrieb für einen kürzeren Zeitraum zu unterbrechen.

  1. Verantwortung des Händlers

FDer Händler ist selbst verantwortlich dafür, die eigene Software in seinem Webshop so einzurichten, dass Zahlungsüberweisungen über PensoPay erfolgen können. Die von PensoPay kostenlos zur Verfügung gestellten Module werden ohne Verantwortung zur Verfügung gestellt.

Der Händler ist verantwortlich dafür, dass die Zahlungsüberweisungen den geltenden Gesetzen usw., darunter den Gesetzen und Bestimmungen über Zahlungskartenzahlungen und den Verbraucherschutz sowie die Registrierbestimmungen, entsprechen.
Falls der Händler keinen Akquisitionsvertrag mit PensoPay abschließt, kann der Händler selbst einen Vertrag mit anderen Acquirern über die Verwendung von Zahlungskartensystemen abschließen. Dabei übernimmt aber PensoPay ohne Verantwortung für eine Änderung der vom Acquirer festgesetzten Preise. Die Akquisitionsverträge, die zwischen dem Händler und anderen Acquirern abgeschlossen werden, sind ausschließlich Verträge zwischen diesen beiden Parteien. PensoPay ist keine Partei in Akquisitionsverträgen.

Der Händler ist dazu verpflichtet, die Regelungen und Richtlinien einzuhalten, die von PensoPay festgelegt wurden, und verpflichtet sich dazu, alle betrieblichen Unregelmäßigkeiten zu melden, darunter auch den Verdacht auf ein Eindringen seitens Dritter.

PensoPay haftet nicht für Verluste, die dem Benutzer dadurch entstehen, dass Andere Kenntnis vom Passwort u. a. des Benutzers erlangen, sowie durch Forderungen von Kunden in Bezug auf die Rücküberweisung von Zahlungen, die über das Internet durchgeführt wurden, ungeachtet dessen welche Ansprüche der Karteninhaber/Endkunde vorbringt.

Der Händler kann gegenüber PensoPay keinerlei Ansprüche aufgrund von
Betriebsstörungen erheben, ungeachtet der Ursachen hierfür.

  1. Rechte

PensoPay ist dazu berechtigt, ohne Frist seine Verpflichtungen in Bezug auf die vorliegenden Allgemeinen Bedingungen auf Dritte zu übertragen.

PensoPay hat sämtliche Rechte für die Software, die es für Überweisungen in Bezug auf die vorliegenden Allgemeinen Bedingungen verwendet. Beide Parteien unterliegen der Verschwiegenheit in Bezug auf Informationen betreffend die andere Partei und/oder Dritte, über die man Kenntnis erlangt.

Der Händler erhält nur ein zeitlich begrenztes, nicht-ausschließliches Nutzungsrecht für den Dienst, den PensoPay zur Verfügung stellt.
Das Nutzungsrecht des Händlers für den zur Verfügung gestellten Code sowie das sonstige Material steht jederzeit unter der Bedingung einer rechtzeitigen Bezahlung von Außenständen gegenüber PensoPay.

Ein Verstoß gegen diese Rechte durch den Händler wird als wesentlicher
Verstoß gegen den Vertrag angesehen.

PensoPay hat das Recht, innerhalb der Vertragslaufzeit Warenzeichen des Händlers als Referenz zu verwenden, auch in Marketingmaterial.

Der Händler kann PensoPay Anweisungen für eine solche Verwendung geben.
Drückt der Händler aktiv aus, dass er nicht als Referenz verwendet werden möchte, muss PensoPay dieser Aufforderung Folge leisten.

  1. Inkrafttreten und Kündigung des Vertrags

Der Vertrag zwischen PensoPay und dem Händler tritt unverzüglich bei der Bestellung in Kraft und läuft bis zur Kündigung durch den Händler.

Der Vertrag kann von beiden Seiten zum Ende eines jeden Quartals gekündigt werden. Die maximale Bindungsdauer beträgt somit 3 Monate.

Im Falle eines wesentlichen Verstoßes sind beide Parteien zur fristlosen Kündigung des Vertrags berechtigt.

Im Falle eines Verstoßes gegen die vorliegenden Allgemeinen Bedingungen durch den Benutzer, darunter auch insbesondere gegen geltende Gesetze und behördliche Vorschriften, ist PensoPay dazu berechtigt, den Anschluss des Händlers unverzüglich zu unterbrechen.

5.1 Automatische Verlängerung des Abonnements

Sofern der Händler den Vertrag mit PensoPay nicht gekündigt hat oder dieser nicht auf andere Weise abgelaufen ist, beginnt mit Ablauf der bisherigen Abonnementslaufzeit eine neue Abonnementslaufzeit.

  1. Bei eventuellen Streitigkeiten

Kommt es zu Unstimmigkeiten bei der Auslegung des Vertrags zwischen PensoPay und dem Händler, gilt dänisches Recht. Gerichtsstand ist das See- und Handelsgericht in Kopenhagen.

  1. Allgemeine Bedingungen

Datenschutzrichtlinien

PensoPay verwendet Cookies.

Cookies werden ausschließlich in Verbindung mit dem Anmeldesystem von PensoPay verwendet. Wir speichern keine Daten in Cookies im Hinblick auf die Dispositionen des Händlers auf pensopay.com.

Die Logstatistik wird von PensoPay genutzt. Ein Statistiksystem erfasst Daten, die ein statistisches Bild darüber ergeben können, wie viele Besucher eine Website hat, woher diese Besucher kommen, in welchem Bereich der Website die Besucher die Website verlassen usw.

PensoPay nutzt diese Statistiken zur Verbesserung unserer Website und ihrer Funktionen. Die Statistik wird zu Marketingzwecken und zur Schaffung einer höheren Benutzerfreundlichkeit verwendet.

Um einen Akquisitions- und Zahlungsgatewayvertrag mit
PensoPay abzuschließen, müssen Sie sich mit den folgenden Daten registrieren: Name, Sozialversicherungsnummer, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Bild-ID, Adressen-ID, Name des Händlers, Unternehmensnummer, Besitzverteilung sowie persönliche Daten von allen Eignern, die mehr als 25 % des Händlers besitzen.

Die personenbezogenen Daten werden bei PensoPay gespeichert und 5 Jahre lang gespeichert; danach werden sie gelöscht.

Wir speichern Ihre personenbezogenen Daten mit dem Zweck, dem Händler die vereinbarte Leistung liefern zu können.

Der Händler hat jederzeit die Möglichkeit auf Einsicht.

Alle Mitarbeiter bei PensoPay haben Zugang zu den gespeicherten Daten.

Verantwortlich für die Daten ist PensoPay ApS.

Alle Daten werden verschlüsselt behandelt.

  1. Sonstige Umstände

Keine der Parteien ist dazu berechtigt, Informationen an Dritte über den Vertrag und dessen Inhalt weiterzugeben. PensoPay ist jedoch dazu berechtigt, Angaben über den Vertrag und die Verhältnisse des Händlers an die Kartenunternehmen weiterzugeben. Der Händler kann gegenüber PensoPay keine Haftung für Schäden, darunter fehlende Umsätze, verlangen, die auf Systemausfälle und -fehler zurückzuführen sind. Der Händler wird aufgefordert, geeignete Datensicherungssysteme aufrechtzuerhalten.

Streitigkeiten werden vor dem Gericht in Aarhus nach dänischem Recht behandelt.

Tlf: +45 77 344 388

Telefon-Support
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Weekend und am Feiertagen
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